Ihr befindet Euch in der wohl ältesten und größten Mühle der Auerbacher Gemarkung. Die älteste sichere Erwähnung der Mühle, die damals noch "unterste" Mühle hieß, stammt aus dem Jahr 1475. Es wird aber angenommen, dass die Mühle noch viel älter ist und schon Ende des 13. Jahrhunderts der Versorgung des Auerbacher Schlosses diente.

Im 30 jährigen Krieg, Schreckensjahr 1634, sind alle Auerbacher Mühlen zerstört worden, auch die Dorfmühle. Der Ort selbst stand menschenleer. Um 1650 wurde die Dorfmühle wieder aufgebaut.

1788 wurde sie vom damaligen Mühlenbesitzer Christian Männel noch einmal vollständig abgerissen und neu errichtet. Die damalige Form dürfte mit der heutigen identisch sein.

Viele Müller haben seit dieser Zeit in der Dorfmühle gewirkt. Ungefähr 15 konnten wir zurückverfolgen. Der erste urkundlich Erwähnte war Henchen von Alsbach und der letzte hat vor etlichen Jahren das Müllerhandwerk aufgegeben und seine Wasserrechte verkauft.

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1985 fand Peter van Deun Gefallen an dem alten Gemäuer und erweckte es zu neuem Leben. Heute gibt es in der Mühle Wohnungen, die Keramikwerkstatt von Elisabeth Kaufmann und seit 1987 das Café mit Weinwirtschaft "Alte Dorfmühle".

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